2026-07-24 06:00:00
Erfolge
400 Mio. EUR über PROFITUS finanziert: Alternative Finanzierung ist zur bevorzugten Wahl von Immobilienentwicklern geworden
Noch vor wenigen Jahren wurde Crowdfunding von vielen hauptsächlich mit kleineren Immobilienprojekten oder als Alternative zur klassischen Bankfinanzierung in Verbindung gebracht. Heute sieht die Situation ganz anders aus – selbst große Immobilienentwickler wählen dieses Finanzierungsmodell als ihre erste Option. Diese Entwicklung spiegelt sich in den Ergebnissen von PROFITUS wider: Die Plattform hat inzwischen die Marke von 400 Mio. EUR an finanzierten Projekten überschritten.
Dieser Meilenstein wurde zu einem symbolischen Zeitpunkt erreicht – anlässlich des achtjährigen Bestehens von PROFITUS. In den vergangenen acht Jahren wurden über die Crowdfunding-Plattform mehr als 2.200 Projekte finanziert – nicht nur in Litauen, sondern auch im Ausland, in den baltischen Staaten und in Spanien. Anleger erhielten in diesem Zeitraum mehr als 26 Millionen Euro an Zinsen, und die aktive Investoren-Community ist inzwischen auf über 15.000 Mitglieder angewachsen.
Nach Angaben der PROFITUS-Geschäftsführerin Viktorija Čijunskytė ist dieses Ergebnis nicht nur ein Zeichen für das Wachstum der Plattform. Es spiegelt auch einen grundlegenden Wandel wider: In den vergangenen Jahren hat sich die Rolle des Crowdfundings auf dem Immobilienmarkt erheblich verändert.
„Vor acht Jahren galt Crowdfunding noch als Nischenlösung, die vor allem für kleinere Projekte oder für Fälle gedacht war, in denen keine Einigung mit einer Bank erzielt werden konnte. Heute sehen wir einen völlig anderen Markt. Große, erfahrene Immobilienentwickler entscheiden sich für unsere Plattform und betrachten Crowdfunding nicht als Notlösung, sondern als strategisch sinnvolle und flexible Möglichkeit der Kapitalbeschaffung. Die Marke von 400 Millionen Euro an finanzierten Projekten zeigt, dass sich dieses Modell zu einem ausgereiften und festen Bestandteil des Immobilienfinanzierungsökosystems entwickelt hat“, sagt V. Čijunskytė.
Flexibilität wird zu einem der wichtigsten Entscheidungskriterien
Heute werden über PROFITUS Projekte namhafter Immobilienentwickler wie Realco, Citus und KAITA Group finanziert. Laut V. Čijunskytė gewinnen für große Projektentwickler bei der Wahl einer Finanzierungslösung vor allem Flexibilität, die Möglichkeit zur Anpassung an den Projektverlauf sowie die bedarfsgerechte Kapitalaufnahme zunehmend an Bedeutung.
„Große Immobilienentwickler entscheiden sich nicht deshalb für Crowdfunding, weil sie keine Bankfinanzierung erhalten können, sondern weil dieses Modell häufig besser zum heutigen Tempo der Projektentwicklung passt. Einer der größten Vorteile ist die Geschwindigkeit und Flexibilität – Finanzierungsbedingungen und -zeitpläne lassen sich an die jeweilige Projektphase und den tatsächlichen Kapitalbedarf anpassen. Entwickler können Kapital schrittweise aufnehmen und Zinsen nur auf den Betrag zahlen, der zu einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich benötigt wird, anstatt das gesamte Projektbudget im Voraus zu finanzieren. Dadurch lassen sich Cashflows effizienter steuern, Finanzierungskosten senken und Marktchancen schneller nutzen. Darüber hinaus trägt Crowdfunding zur Diversifizierung der Finanzierungsquellen bei und reduziert die Abhängigkeit von einem einzelnen Kapitalgeber. Für große Entwickler ist es daher keine Ausweichlösung mehr, sondern eine strategisch vorteilhafte Finanzierungsoption“, erklärt die PROFITUS-Geschäftsführerin.
Auch die Investoren verändern sich
Nach Ansicht von Čijunskytė zeigen sich die Veränderungen am Markt nicht nur bei den Projektentwicklern. Sie spiegeln sich ebenso im Verhalten der Investoren wider: Immer mehr Anleger betrachten Crowdfunding nicht mehr als einzelne Investitionsmöglichkeit, sondern als Bestandteil einer langfristigen Anlagestrategie.
„Die Möglichkeit, bereits mit vergleichsweise kleinen Beträgen zu investieren, sowie die zunehmende Finanzbildung führen dazu, dass Menschen stärker auf die Diversifizierung ihrer Anlagen achten und besser verstehen möchten, wohin ihr Geld fließt. Dadurch verändert sich auch das Verhalten der Investoren. Während sich viele Anleger vor einigen Jahren noch häufiger für einzelne Projekte entschieden, die ihnen gerade besonders attraktiv erschienen, investieren heute immer mehr regelmäßig, verteilen ihr Kapital auf verschiedene Projekte und bauen ihre Portfolios langfristig auf. Das zeigt, dass der Fokus zunehmend nicht mehr auf einzelnen Transaktionen, sondern auf einem systematischen Portfolioaufbau liegt“, sagt V. Čijunskytė.
Mit dem Wandel des Investorenverhaltens verändern sich jedoch auch deren Erwartungen. Deshalb erweitert PROFITUS kontinuierlich sein Angebot an Investitionsmöglichkeiten. In diesem Jahr wurde Anlegern erstmals die Möglichkeit geboten, in Anleihen zu investieren. Auch künftig plant das Unternehmen, weitere Investitionslösungen zu entwickeln, die den sich wandelnden Marktanforderungen entsprechen.
„Wir sehen, dass Investoren heute mehr Auswahl erwarten als noch vor einigen Jahren. Anleihen waren einer der ersten Schritte zur Erweiterung unseres Angebots. Auch künftig werden wir nach Lösungen suchen, die es uns ermöglichen, noch mehr unterschiedliche Investitionsalternativen anzubieten – ohne dabei das Wichtigste aus den Augen zu verlieren: Klarheit, Transparenz und die Möglichkeit, bereits mit kleinen Beträgen in reale Projekte zu investieren“, sagt V. Čijunskytė.






